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Mobile-Banking verdrängt zunehmend die klassische Bankfiliale

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Immer mehr Bankgeschäfte werden digital abgewickelt. Das zeigt die Studie „Vom Schalter zur App: Die sinkende Relevanz der Bankfiliale“ des Marktforschungsunternehmens YouGov in Zusammenarbeit mit Der Bank Blog. Demnach nutzen 77 Prozent der Deutschen zumindest gelegentlich Online-Banking per Computer oder Laptop, 69 Prozent greifen auf Mobile-Banking per Smartphone zurück und 56 Prozent erledigen Bankgeschäfte in der Filiale.

Die Mehrheit der Deutschen verwendet dabei mehrere Zugangswege parallel: 75 Prozent nutzen mindestens zwei Kanäle, jeder Fünfte sogar alle drei Varianten. Dennoch verliert die klassische Bankfiliale bei vielen Serviceleistungen zunehmend an Bedeutung.

Laut der Studie haben lediglich 22 Prozent der Befragten, die Bankgeschäfte in der Filiale erledigen, in den vergangenen zwölf Monaten dort eine Überweisung vorgenommen. Deutlich höher ist der Anteil beim Mobile-Banking: 73 Prozent der Smartphone-Nutzer führten im gleichen Zeitraum Überweisungen mobil durch. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Kontrolle des Kontostands. Während nur 23 Prozent dafür die Filiale nutzten, erledigten 70 Prozent diese Aufgabe per Smartphone.

Bei nahezu allen weiteren abgefragten Bankdienstleistungen liegt die Nutzung der Filiale sogar unter zehn Prozent. Die wichtigste verbleibende Funktion der Bankfiliale ist damit die Bargeldabhebung, die von 56 Prozent der Befragten vor Ort genutzt wird.

Die Ergebnisse unterstreichen die wachsende Bedeutung des Mobile-Bankings im Alltag der Verbraucher. Sämtliche abgefragten Bankgeschäfte werden inzwischen überwiegend mobil abgewickelt, gefolgt vom klassischen Online-Banking am Computer.

Auffällig ist zudem die hohe Nutzung des Mobile-Bankings über alle Altersgruppen hinweg. Selbst unter den über 55-Jährigen greift mit 65 Prozent eine Mehrheit auf Banking-Apps zurück. Online-Banking per Computer oder Laptop wird in dieser Altersgruppe dagegen nur von 36 Prozent genutzt. Besonders stark verbreitet ist Online-Banking bei den 45- bis 54-Jährigen, von denen 80 Prozent entsprechende Angebote verwenden.

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